Andra Munteanu

Querflötistin | Querflötenlehrerin


Andra Munteanu (geborene Talmaciu) träumte als Kind von einer Karriere als Malerin. Allerdings erhielt sie mit 11 Jahren ihre erste Flötenstunde in ihrer Heimatstadt Vaslui in Rumänien und entschloss sich nach dem ersten erfolgreichen Wettbewerb mit 12, sich mit Musik zu beschäftigen und daraus ihren Beruf zu machen.

Sie begann ihr Studium an dem Kunstkollegium “Octav Bancila” in Jassy, Rumänien und studierte weiter an der Kunstuniversität “George Enescu”, wo sie sich über das Erasmus-Programm für ein Studium im Ausland bewarb. 2010 kam sie als Stipendiatin an der Hochschule für Musik Würzburg in die Klasse von Prof. Hermann Klemeyer, und 2012 erlangte sie hier ihren künstlerischen Diplomabschluss.

Im gleichen Jahr begann sie dort ihr Masterstudium bei Prof. Andras Adorjan und studierte bei Prof. Vladislav Brunner und Prof. Christiana Fassbender weiter, wo sie 2016 den Master of Music in Performance abschloss.

Sie ist Erst- und Zweitpreisträgerin verschiedener Solo- und Kammermusikwettbewerbe und trat als Solistin mit dem Philharmonischen Staatsorchester Jassy auf.

Die Leidenschaft für das Unterrichten gab ihrer Karriere eine neue musikalische Richtung. Daher beschloss sie, ausser ihrer künstlerischen Tätigkeit auch ihre pädagogische Kompetenz zu vertiefen. 2017 - 2019 studierte sie das Master in Instrumentalpädagogik an der Zürcher Hochschule der Künste bei Prof. Philippe Racine und Traversflöte als Nebenfach bei Prof. Dr. Claire Genewein. Ausserdem war sie mit Körperarbeit und Musikphysiologie unter Anleitung von Prof. Dr. Horst Hildebrandt sehr aktiv.

Ihr Flötenspiel perfektionierte sie ausserdem bei Claude Gérard, Andrea Lieberknecht, Davide Formisano, Gergely Ittzés, Jurgen Franz, Carlos Jans und Rachel Brown.
Lehransatz
Ich und die Musikpädagogik

Ich spiele Querflöte über 20 Jahren. In dieser Zeit hatte ich die Gelegenheit, bei renommierten Querflötenlehrern zu studieren, von denen ich mir wertvolle Unterrichts- und Spielarten angeeignet habe. Dadurch konnte ich meine eigene Unterrichtsart entwickeln, so dass ich jetzt mit voller Kompetenz unterrichten kann.

Aus meinem unermüdlichen Interesse für die Musikpädagogik habe ich mir auch selbst wichtige Aspekte des Unterrichtens beigebracht. So komme ich immer wieder auf neuartige Unterrichtsideen, die ich mit meiner eigener künstlerischen Erfahrung für ein konkretes pädagogisches Ergebnis verknüpfe.
Natürlichkeit und Musikalität – meine Perspektive beim Unterrichten

Oftmals hat eine optimale Haltung des Körpers beim Spielen einen schönen, fokussierten Klang zur Folge und gibt den SchülerInnen Selbstbewusstsein, Natürlichkeit und Musikalität. Das ist ein Beispiel von den Mechanismen, die ich als Basis in meinem Unterricht schätze.
Als Lehrerin lege ich viel Wert auf klare Hinweise, die die Schüler leicht nachvollziehen können, um am Ende der Stunde ein Erfolgserlebnis haben zu können.

Meine Beschäftigung mit Körperarbeit und Musikphysiologie hilft mir, mein Engagement als Lehrerin auch aus einer musikalisch-medizinischen Perspektive besser zu verstehen.
In dieser Hinsicht können meine Schüler eine dynamische ganzheitliche Entwicklung erleben, die dem natürlichen Spiel dienen und eine Erleichterung des Lernens ermöglichen.